LiSL drückt kräftig Daumen für Leslie Pumm

Leslie Pumm ist Finalist bei „Ich kann Kanzler!“ (ZDF). Die Entscheidung steht morgen am 1. Mai ab 22 Uhr an. Manfred Donack, der Bundesvorsitzende der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) wünscht dem liberalen Kandidaten Leslie Pumm alles Gute, Durchhaltevermögen und gute Nerven bei „Ich kann Kanzler!“.

Pumm sei ein toller Kandidat, der die liberalen Grundüberzeugung glaubhaft vertritt und dafür einsteht. Beispielhaft könne seine Einstellung zu Lebenspartnerschaften und sein Motto „Heirate doch wen du willst. Ehe für alle.“ stehen.

Mehr Infos unter www.leslie-pumm.de

Lokalpolitiker der CDU Dieter Blechschmidt macht sich lächerlich

Berlin. Mit seinen homophoben Äußerungen macht sich Dieter Blechschmidt lächerlich und beweist, dass er völlig ungeeignet für ein politisches Amt ist.“, wettert Manfred Donack, der Bundesvorsitzende der Liberalen Schwulen und Lesben in Deutschland (LiSL).

Auch in Deutschland werde mit solchen Ansichten noch ein Klima der Feindseligkeit und Diskriminierung geschürt. Manfred DONACK kritisiert: „Dieser Lokalpolitiker sollte sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger vor Ort kümmern und über das reden, wovon er eine Ahnung hat – von Homosexualität jedenfalls scheint er nicht viel zu verstehen. Dass diese Einzelmeinung eines verblendeten Unionspolitikers nicht stichhaltig ist und unser Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle (FDP) in Arabien sehr wohl Deutschland repräsentieren kann, beweist er mit seinen Reisen in die Region. Wer so denkt, hat bereits aufgegeben, in der Welt etwas zu verbessern. Mit dieser Einstellung dürften auch deutsche Bürgerrechtler nicht nach China oder Russland reisen.“

Nachdem sich der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer bereits distanzierte, sieht Manfred DONACK in der Äußerung des Hinterbänklers eine Einzelmeinung: „Blechschmidt soll sich entschuldigen, künftig erst denken, dann den Mund aufmachen und sich für diese disqualifizierten Äußerungen rasch entschuldigen.“.

Rechtswidrige Festnahmen wegen homophober Gesetzgebung in St. Petersburg

Die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) in Deutschland protestieren gegen die Festnahmen in St. Petersburg. „Diese Festnahmen sind rechtswidig. Sie laufen völkerrechtlichen Vereinbarungen zuwider und sind Menschen verachtend, diskriminierend und aufs schärfste zu verurteilen.“ beklagt Manfred Donack, der Bundesvorsitzende der LiSL. Er fordert die Bundesregierung auf, sich gegen diese Willkür auszusprechen und hofft auf ein Einwirken Deutschlands und der anderen Staaten. Völlig inakzeptabel ist das Werbeverbot für homosexuelle Veranstaltungen in St. Petersburg und auch in Nowosibirsk soll es nun eingeführt werden; dagegen sprechen wir uns entschieden aus und hoffen auf ein baldiges Umdenken in Russland und damit auf bessere Zeiten für die schwul-lesbischen Community“, so Manfred DONACK weiter.

Kauch: FDP-Bundesparteitag beschließt Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule

BERLIN. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael KAUCH, der zu den Autoren des neuen FDP-Grundsatzprogramms gehört, erklärt zum Ergebnis des Bundesparteitags  der Liberalen in Karlsruhe:

Der FDP-Bundesparteitag hat am Wochenende die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule beschlossen. Im neuen Grundsatzprogramm „Karlsruher Freiheitsthesen für eine offene Bürgergesellschaft“ heißt es: „Alle Paare sollen die Ehe eingehen können. Bei Rechten und Pflichten machen wir keine Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern und Ehegatten.“

Außerdem betont die FDP, dass „gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern in hohem Verantwortungsbewusstsein als Familien“ leben. „Liberale wollen allen Menschen ermöglichen, sich für eine Familie und damit die Verantwortung für Kinder zu entscheiden“, so das Programm. Dies stützt die langjährigen Forderungen nach vollem Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartner und nach Zugang zur Reproduktionsmedizin unabhängig vom Familienstand.

Neben der Ehe will die FDP ein neues Rechtsinstitut der „Verantwortungsgemeinschaft“ einführen. Dieses richtet sich an Menschen, die „ohne verwandtschaftliche oder geschlechtliche Beziehung zueinander“

Gemeinschaften bilden, die auf Dauer angelegt sind, um beispielsweise das Leben im Alter gemeinsam zu meistern. Es soll mit Rechten und Pflichten der Ehe ausgestattet werden. Die genaue Ausgestaltung des Rechtsinstituts wird bis zum Bundestagswahlprogramm 2013 ausgearbeitet. Zudem betont das FDP-Grundsatzprogramm, dass Rechte und Pflichten der Ehe nicht ungefragt auf nichteheliche Lebensgemeinschaften übertragen werden sollen: „ein freies Zusammenleben muss möglich sein“.

In den „Freiheitsthesen“ betont die FDP ihren Einsatz gegen Diskriminierung und für Selbstentfaltung: „Geschlecht, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion und Weltanschauung gehören zur Persönlichkeit eines Menschen. Für Liberale ist es normal, verschieden zu sein. Liberale Politik schützt in besonderem Umfang vielfältige Lebensformen und Lebensentwürfe – und damit ein angstfreies Anderssein.“

FDP voll auf LiSL-Kurs

Karlsruhe. In den Karlsruher Freiheitsthesen der Freien Demokratischen Partei (FDP) finden sich die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) wieder. Der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred Donack zeigt sich sehr zufrieden und betont: „Die FDP hat in Karlsruhe am vergangenen Wochenende bewiesen, dass sie die Partei der Bürger- und Menschenrechte ist und sich gegen jede Form der Diskriminierung ausspricht.“. In Karlsruhe hat die FDP in ihrem neuen Grundsatzprogramm, das alle 10-15 Jahre überarbeitet wird, neue Akzente gesetzt. DONACK ist glücklich über die klare Haltung der FDP: “Alle Paare sollen die Ehe eingehen können. Bei Rechten und Pflichten macht die FDP keine Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern und Ehegatten. Diese Grundhaltung stimmt mit der der Liberalen Schwulen und Lesben überein und wir begrüßen die klare Festlegung der FDP.“. Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung der eigenen Lebensgemeinschaft sei Privatsache. DONACK fordert nun: „In der Tagespolitik heißt das ganz konkret, dass es mit der FDP keine Diskriminierung geben wird. CDU und insbesondere CSU rufe ich daher auf, sich endlich zu besinnen, in der Realität anzukommen und den Weg frei zu machen für die vollständige rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen mit Heteros. Die Konservativen sollen ihr schon lang verstaubtes Einheitsgesellschaftsbild und Einheitsmenschenbild beiseite legen und Politik für die Menschen machen. Vielfalt statt Einfalt ist unser Motto.“ Der LiSL-Bundesvorsitzende dankt besonders MdB Michael Kauch, der ganz maßgeblich an der Verwirklichung der schwul-lesbischen Ziele im neuen FDP-Grundsatzprogramm mitgewirkt hat: „LiSL wünscht der FDP viel Erfolg und hofft, dass die Zustimmung in der Bevölkerung rasch wieder zunimmt. Deutschland braucht die FDP und ganz besonders die schwul-lesbische Community braucht Liberale in Verantwortung.“