FDP bleibt für LiSL eine Partei der Akzeptanz

Berlin. Zur familienpolitischen Erklärung des Calwer Bundestagskandidaten Reinhard Günther erklärt der Bundesvorsitzende der Liberalen Schwulen und Lesben Deutschland (LiSL Deutschland), Manfred Donack:

Die FDP hat sich für die Bundestagswahl 2013 ein Bürgerprogramm gegeben (http://www.fdp.de/files/408/B_rgerprogramm_A5_Online_2013-07-23.pdf), das für die liberale Politik der nächsten Wahlperiode ausschlaggebend ist. Eine pluralistische und liberale Partei wie die FDP wird gelegentlich auch mit abwegigen Einzelmeinungen aus den eigenen Reihen konfrontiert, die wesentlich von der Beschlusslage der Partei und dem Wahlprogramm abweichen. Dass die gewählten Abgeordneten nach der Bundestagswahl dem Bürgerprogramm der FDP, also der Abbau der Diskriminierung und der Öffnung der Ehe, verpflichtet sind, steht für mich außer Frage. Wir LiSLs sprechen uns für eine starke FDP im Bundestag aus. Nur mit einer starken liberalen Kraft in Bundestag und in der Bundesregierung können die verbliebenen Unterschiede zwischen Lebenspartnerschaft und Ehe geschlossen werden. Nur mit einer starken FDP kann die Ehe für alle Paare geöffnet werden (siehe Parteitagsprogramm Seite 41). Nur eine starke FDP kann für stärkere Rechte von LSBT* und gegen die noch immer bestehende systematische und persönliche Diskriminierung in Deutschland agieren. Als Vorreiterin möchte ich besonders unsere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erwähnen, die sich mit ganzem Herzen für die “ LGBT*-Sache“ einsetzt!

Ich bin persönlich überzeugt, dass die entglittene Einzelmeinung des Calwer Direktkandidaten Konsequenzen seitens der Baden-Württembergischen Landespartei wie auch der Bundespartei FDP nach sich ziehen wird.