For diversity, against violence – Griechische Delegation informiert sich über LGBT-Arbeit vor Ort

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Im Rahmen des Dialog-Programms „For diversity, against violence „ der Friedrich Naumann Stiftung informierte sich eine griechische LGBT-Delegation in Köln über die LGBT-Arbeit vor Ort.

Gregory Vallianatos, Journalist und Menschenrechtsaktivist, Mitbegründer des griechischen Schwulen- und Lesbenverbands OLKE und Präsident der liberalen Partei „Liberal Alliance“, Penelope Kaouni (Vorstandsmitglied bei OLKE und Vorsitzende der Jugendorganisation „Colour Youth“ und Konstantinos Nasios, Vorstand des liberalen überparteilichen Think Tanks „KEFIM-Markos Dragoumis“ besuchten mit Delegationsleiter Markus Kaiser Köln. Besonderes Interesse fanden die Kölner Netzwerke, wie Stadt AG Schwule Lesben und Transgender sowie die Arbeit des Kölner Lesben- und Schwulentags (KLuST).

Ulrich Breite, Mitglied des Kölner Stadtrates, Albert Rapp, Bundesschatzmeister von LiSL und Udo Peter Molitor, Stellvertretender Landesvorsitzender LiSL NRW, gaben Einblicke in ihre LGBT-Arbeit und zeigten auf, wie beispielsweise in Köln auch alternative Wege zur Umsetzung zivilgesellschaftlichen Engagements gegangen werden können.

Baden-Württemberg: Landes-LiSL ins Leben gerufen!

bawueOlaf Bentlage zum Vorsitzenden gewählt

(Stuttgart) An diesem Wochenende hat sich in Stuttgart der baden-württembergische Landesverband der „Liberalen Schwulen und Lesben“ (LiSL) gegründet. Geleitet wurde die Sitzung vom stv. Bundesvorsitzenden dieser Organisation, Manfred Donack. Vorsitzender des neu gegründeten Landesverbandes wurde der 43-jährige Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter Olaf Bentlage aus Stuttgart. In seiner Vorstellungsrede unterstrich er die Notwendigkeit, liberale Belange gerade bei Schwulen und Lesben in der Gesellschaft deutlich zu machen. „Wir können auf sympathische Weise zeigen, was liberale Politik bedeutet. Grüne, Rote und Linke nehmen für sich bei den Interessen für Schwule und Lesben für sich in Anspruch, die Freiheit für sich gepachtet zu haben. Dem treten wir entgegen und können deutlich machen, dass es nur bei uns die ganze Freiheit ohne jegliche staatliche Aufsicht und Bevormundung gibt“, so Bentlage. In einem Grußwort unterstrich die stv. FDP-Landesvorsitzende Judith Skudelny die Notwendigkeit dieses Engagements. „Die offiziellen Verlautbarungen in der Politik sind das eine. Gefährlicher ist jedoch die schweigende Intoleranz, die in der Gesellschaft leider immer noch herrscht. Das bleibt eine Aufgabe, für die die LiSL steht.“ Als Stellvertreter Bentlages wurden der 30-jährige Hendrik Dörr aus Karlsruhe und der Stuttgarter Armin Serwani (58) gewählt. Schatzmeister wurde Michael Marquardt (44, Stuttgart); Beisitzer Jan Havlik (40, Stuttgart), Florian Kußmann (39, Mannheim), Alexander Marquardt (Stuttgart) und Rene Oehler (33).

Kauch: 20 Jahre Abschaffung des § 175 – Jetzt Gleichstellung vollenden!

kauchZum 20. Jahrestag des §175 StGB erklärt der Bundesvorsitzende der Liberalen

Schwulen und Lesben (LiSL), Michael Kauch: Vor 20 Jahren wurde die strafrechtliche Diskriminierung schwuler Männer endgültig abgeschafft. Das ist ein Grund zur Freude und zum Dank an die damalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

Jetzt gilt es, die rechtliche Gleichstellung schwuler Männer und lesbischer Frauen zu vollenden. Die eingetragene Lebenspartnerschaft muss im Adoptionsrecht und bei vielen kleinen verbliebenen Ungleichbehandlungen mit der Ehe gleichgestellt werden. Außerdem fordert die FDP die zügige Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und ein Familienrecht, das die Lebensrealitäten von Regenbogenfamilien besser berücksichtigt. Diese Entscheidungen sind überfällig und dürfen nicht länger von CDU/CSU blockiert werden.