FDP voll auf LiSL-Kurs

Karlsruhe. In den Karlsruher Freiheitsthesen der Freien Demokratischen Partei (FDP) finden sich die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) wieder. Der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred Donack zeigt sich sehr zufrieden und betont: „Die FDP hat in Karlsruhe am vergangenen Wochenende bewiesen, dass sie die Partei der Bürger- und Menschenrechte ist und sich gegen jede Form der Diskriminierung ausspricht.“. In Karlsruhe hat die FDP in ihrem neuen Grundsatzprogramm, das alle 10-15 Jahre überarbeitet wird, neue Akzente gesetzt. DONACK ist glücklich über die klare Haltung der FDP: “Alle Paare sollen die Ehe eingehen können. Bei Rechten und Pflichten macht die FDP keine Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern und Ehegatten. Diese Grundhaltung stimmt mit der der Liberalen Schwulen und Lesben überein und wir begrüßen die klare Festlegung der FDP.“. Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung der eigenen Lebensgemeinschaft sei Privatsache. DONACK fordert nun: „In der Tagespolitik heißt das ganz konkret, dass es mit der FDP keine Diskriminierung geben wird. CDU und insbesondere CSU rufe ich daher auf, sich endlich zu besinnen, in der Realität anzukommen und den Weg frei zu machen für die vollständige rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen mit Heteros. Die Konservativen sollen ihr schon lang verstaubtes Einheitsgesellschaftsbild und Einheitsmenschenbild beiseite legen und Politik für die Menschen machen. Vielfalt statt Einfalt ist unser Motto.“ Der LiSL-Bundesvorsitzende dankt besonders MdB Michael Kauch, der ganz maßgeblich an der Verwirklichung der schwul-lesbischen Ziele im neuen FDP-Grundsatzprogramm mitgewirkt hat: „LiSL wünscht der FDP viel Erfolg und hofft, dass die Zustimmung in der Bevölkerung rasch wieder zunimmt. Deutschland braucht die FDP und ganz besonders die schwul-lesbische Community braucht Liberale in Verantwortung.“