Jürgen Lenders (MdL): Diskriminierung beim Blutspenden endlich beseitigen

LendersAnlässlich des Welt-Aids-Tages 2013 fordert der Fuldaer FDP Landtagsabgeordnete Jürgen Lenders endlich ein Ende der Diskriminierung Homosexueller bei der Blutspende. Nach wie vor werden Menschen die Blut spenden wollen abgewiesen, wenn sie eine gleichgeschlechtliche Orientierung haben.

„Es gibt überhaupt keine medizinische oder sonstige Begründung dafür, dass ich als homosexueller Mann kein Blut spenden darf. Diese Diskriminierung gehört endlich abgeschafft. Das wäre auch eine Aufgabe der neuen Bundesregierung.“, so Lenders.

Blutspenden sind lebenswichtig. Bevor ein Patient eine Transfusion bekommt, wird das gespendete Blut immer mehrfach sehr genau auf mögliche Erkrankungen untersucht. Unter Verweis auf eine höhere HIV- Infektionsrate wird Homosexuellen jedoch pauschal das Spenden von Blut verwehrt.

„Das ist aus meiner Sicht ein klarer Fall von Diskriminierung. Warum werden Homosexuelle vorverurteilt und anders behandelt, obwohl eine höhere Gefährdung ausgeschlossen ist. Schließlich geht es darum Leben zu retten und oft fehlen, etwa in der Urlaubszeit, genügend Blutspender und es kommt zu gefährlichen Engpässen in der Versorgung. Daher wäre es auch medizinisch ratsam Homosexuellen das Spenden von Blut zu erlauben und diese Form der Diskriminierung zu beenden.“, so Lenders abschließend.