Liberale Schwule und Lesben enttäuscht über mittelalterliche Ansichten zur Homosexualität in Tschechien

Die Liberalen Schwulen und Lesben in Deutschland sind verärgert über jüngste Äußerungen hochrangiger Politiker in Tschechien. Homosexuelle seien abnorme Mitbürger, die in der Zerstörung der Gesellschaft einen heiligen Fortschritt sehen, meinte der Vizekanzler Tschechiens Petr Hajek. „Diese Frechheit darf in einem als liberal geltenden Land wie Tschechien nicht hingenommen werden. Wir fordern Vizekanzler Petr Hajek auf, sich öffentlich zu entschuldigen.“, so der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred DONACK. „Intoleranz und Schüren von Ängsten gegen Homosexuelle dürfen in der heutigen Zeit nicht zugelassen werden. Wir erwarten deshalb eine Distanzierung von Präsident Klaus.“, gibt Manfred DONACK an. Weiter hofft der Bundesvorsitzende, dass sich immer mehr Politiker für Schirmherrschaften von CSD’s und Gay Prides bereit erklären und damit für Gleichberechtigung, Akzeptanz und Miteinander öffentlich einstehen. „Tschechien muss die Europäische Menschenrechtskonvention und die Grundrechtecharta einhalten und darf ihre homosexuellen Bürgerinnen und Bürger nicht diskriminieren. Die Zeiten von Diskriminierung und Verfolgung müssen ein für allemal vorbei sein.“, fordert Manfred DONACK.