Liberale Schwule und Lesben fordern, Bürgerrechte auch in Ungarn zu achten!

manfredd

Nach Informationen des LSVD soll die Budapester Polizei die für 18. Juni 2011 geplante Demonstration zum Christopher-Street-Day (CSD) nicht genehmigt haben. Begründet werde die Ablehnung mit „überproportionalen Verkehrsstörungen“.

Der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred Donack sieht in den jüngsten Entwicklungen in Ungarn eine große Gefahr: „Grundrechte auf Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit werden in eklatanter Weise verletzt. Das ist nicht hinnehmbar. Wir als Liberale Schwule und Lesben (LiSL) unterstützen die Protestaktion des LSVD ausdrücklich und rufen dazu auf, den vom LSVD entworfenen Musterbrief (www.lsvd.de) an den ungarischen Botschafter S.E. József Czukor zu richten.

Gerade Lesben und Schwule erlebten auch in der heutigen Zeit noch viel zu oft, in ihren Grundrechten beschnitten zu werden. Diese Haltung zeigt sich auch sehr häufig in osteuropäischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Ein Verbot des politisch wichtigen CSD in Budapest würde einen Rückfall in alte Zeiten bedeuten und die ewig gestrigen Denkweisen wieder nach oben befördern. „Das lehnen wir ausdrücklich ab und fordern die Budapester Polizei nachdrücklich auf, die Genehmigung für den CSD zu erteilen.“, so der LiSL-Bundesvorsitzende Donack.