Liberale Schwule und Lesben stehen hinter schwulen Schützenkönigen

Wäre nicht eine eklatante Diskriminierung hinter dem Beschlussentwurf des „Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.“ zu sehen, könne man dieses Vorhaben als schlechten vorgezogenen Aprilscherz abtun.

Manfred DONACK, Bundesvorsitzender der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) ist erzürnt und erklärt hierzu: „Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist seines Namens nicht würdig. Brüder gehen respektvoll miteinander um und akzeptieren die Unterschiede des jeweils anderen. Dieser Verein steht damit Seit an Seit mit der Katholischen Kirche. Realitätsblind, ausgrenzend und Menschen verachtend – so handelt diese Bruderschaft.“. Manfred DONACK wundert es nicht, wenn der Hochmeister des Vereins Dr. Emanuel Prinz zu Salm-Salm beklagt, es werde immer schwieriger, junge Menschen für Schützenvereine zu gewinnen. „Wer derart mittelalterliche Ansichten hegt und pflegt und nicht in der Realität ankommen will, steht zu recht auf der Liste der bedrohten Vereine. Schwule und Lesben werden als ganz normaler Teil unserer Gesellschaft angesehen. Es gibt keinen Platz mehr für Diskriminierung wie sie der Verein will.“, resümiert Manfred DONACK.