LiSL wählt neuen Bundesvorstand

Schwerpunkte öffentlicher Dienst und Diversity Management

Foto (LiSL): v.l.n.r. FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg MdB, Tagungsleiter Helmut Metzner, LiSL-Vorsitzender Michael Kauch

Die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) haben bei ihrer Bundesmitgliederversammlung am Wochenende in Berlin einen neuen Bundesvorstand gewählt. 

Inhaltliche Schwerpunkte der Tagung waren Verbesserungen für LSBTI als Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie notwendige Leistungen des öffentlichen Dienstes für LSBTI. Diversity Management in der Politik stand im Mittelpunkt der Diskussion mit FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg MdB. Außerdem öffnete LiSL mit eine Satzungsänderung einen Teil der Vorstandspositionen für parteilose Mitglieder. 

LiSL-Bundesvorsitzender Michael Kauch wurde mit 96% der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete leitet den FDP-Bundesfachausschuss Arbeit und Soziales und ist FDP-Kreisvorsitzender in Dortmund. Er arbeitet als selbständiger Unternehmensberater in der Medizintechnik-Branche.

Stellvertretende Bundesvorsitzende bleiben Armin Grabs aus Berlin (für Organisation), Ralf Fröhlich aus Berlin (für Internationales) und René Oehler aus Stuttgart (für Programmatik). Neu hinzu kommt Jörg Welling aus Hamburg (für Mitglieder). Neuer Schatzmeister ist Lucas Zurheide aus Berlin.

Zu weiteren Mitgliedern des Vorstandes wurden gewählt: Camilla Joyce Thiele (Hamburg), der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar-Region), Manfred Krönauer (München), Rolf Würz (Frankfurt) und Jörg Höhn (Berlin). 

Im erweiterten Vorstand sind zudem Charlena Wirth (München), Sabine Bauckhage (Bielefeld), Helmut Metzner (Berlin) und Philip Edlich (Halle/Saale) vertreten.

LiSL ist offizielle LSBTI-Vorfeldorganisation der Freien Demokraten und sowohl im Bundesvorstand als auch in den Bundesfachausschüssen der FDP vertreten. Europäische Dachorganisation sind die LGBTI Liberals of Europe. LiSL-Mitglied können FDP-Mitglieder, aber auch Parteilose werden.