Kauch wird Sprecher für LSBTI im neuen FDP-Bundesvorstand
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Hasskriminalität und Regenbogenfamilien als zentrale Themen
Der neue FDP-Bundesvorstand hat Michael Kauch zum Sprecher für LSBTI benannt. Zuvor war er vom FDP-Bundesparteitag im Mai mit Stimmrecht in das Führungsgremium der Freien Demokraten gewählt worden. In den letzten Jahren war Kauch bereits ständiger Gast im Bundesvorstand.
Der ehemalige Bundestags- und Europaabgeordnete ist zudem Präsident von LGBTI Liberals of Europe, Bundesvorsitzender von LiSL und Vorsitzender von FDP/Bürgerliste im Rat der Stadt Dortmund.
Kauch kündigte bereits auf dem FDP-Bundesparteitag an, sich der Verfolgung und Prävention von Hassgewalt widmen zu wollen: "Die Erfassung von anti-queerer Hasskriminalität muss verbessert werden und wir brauchen mehr Anstrengungen für die Prävention. Voraussetzung für zielgerichtete Präventionsarbeit ist, dass man überdurchschnittlich präsente Tätergruppen auch benennt. Dazu gehören sowohl junge rechtsextreme Deutsche als auch junge Männer mit bestimmten Migrationshintergründen - insbesondere aus Russland und dem arabischen Raum. In Brandenburg gab es erste Fälle, wo sich junge Menschen aus diesen Gruppen sogar zusammengetan haben, um Schwule über Dating-Apps anzulocken, auszurauben und zusammenzuschlagen."
Darüber hinaus will Kauch den rechtlichen Rahmen von Regenbogenfamilien zum Thema machen: "Die Bundesregierung hat jegliches Engagement für die Reform des Abstammungsrechts eingestellt. Während der frühere FDP-Bundesjustizminister einen beschlussfähigen und ausgewogenen Entwurf vorgelegt hatte, kommt von seiner sozialdemokratischen Nachfolgerin höchstens mal ein Interview, das dann aber nur lesbische Mütter, aber keine schwulen Väter kennt."





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