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Kauch zu LSBTI-Verfolgung in Burundi - Rede im Europaparlament

Der Europaabgeordnete Michael Kauch (FDP) hat gestern die LSBTI-Verfolgung in Burundi zum Thema im Europaparlament gemacht. In einer Rede im Parlament prangerte er die Hetze des burundischen Präsidenten Evariste Ndayishimiye an und forderte Konsequenzen von der EU. 

 

Der Präsident des ostafrikanischen Landes hatte in einer vom Fernsehen übertragenen Veranstaltung gesagt: "Ich persönlich denke, wenn wir solche Menschen in Burundi sehen, sollten wir sie in ein Stadion stecken und steinigen“. Und er hatte hinzugefügt:  Homosexualität sei wie die "Wahl zwischen Satan und Gott" – wer sich für Satan entscheide, solle doch in die Länder des Westens gehen.

 

Für Kauch ist Burundi ein weiteres extremes Beispiel der Volksverhetzung in Teilen Afrikas. Die Menschenrechtssituation für Lesben, Schwule und Transgender verschlechtere sich gerade rapide in mehreren afrikanischen Ländern. Das berichte auch Amnesty International.

 

"Dazu darf die Europäische Union nicht schweigen", so Kauch. Anders als von den USA habe er von den europäischen Institutionen bisher nichts gehört.

 

Erst vor zwei Jahren habe die EU die Entwicklungszusammenarbeit mit Burundi wieder aufgenommen. Kauch: "Das, meine Damen und Herren, muss überdacht werden. Wer seine Geldgeber als Orte des Satans verteufelt, wer Menschenrechte mit Füßen tritt, der hat sein Anrecht auf Unterstützung aus unseren Steuergeldern verwirkt."

 

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