Papst Benedikt XVI. völlig realitätsfern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Krönauer   
Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 11:13 Uhr

Der katholische Oberhirte tut so als würde es Homosexuelle unter Katholiken erst seit seinem Amtsantritt geben.", beklagt der Bundesvorsitzende der Liberalen Schwulen und Lesben Manfred DONACK.

Berlin. Wenn das Oberhaupt der Katholischen Kirche wie beim Neujahrsempfang vor dem Diplomatischen Corp über die Homo-Ehe vor Diplomaten von einer Bedrohung für die menschliche Würde und sogar für die Zukunft der Menschheit spreche, zeuge das einmal mehr von völliger Realitätsferne dieses Papstes und der Religionsgemeinschaft an sich, beklagt Manfred DONACK.
"Wir empfehlen Papst Benedikt XVI. mit geöffneten Augen durch die Schar seiner Glaubensvertreter zu gehen, dann wird er einen hohen Anteil Homo- und Bisexueller kennenlernen, mit denen er sich über die Themen wie Homo-Ehe, Abschaffung des Zölibat, Adoptionsrecht für Eingetragene Lebenspartnerschaften, Abtreibung etc. austauschen kann, aber diesen Schritt trauen wir ihm leider nicht zu.", zeigt sich Manfred DONACK enttäuscht.
Die Liberalen Schwulen und Lesben werden deshalb weiter für eine freie und aufgeklärte Gesellschaft streiten und für die Öffnung der Ehe und damit für das uneingeschränkte Adoptionsrecht von Eingetragenen Lebenspartnerschaften und die Angleichungen in anderen Rechtsbereichen wie etwa dem Steuerrecht kämpfen.

Die Familie gründe eben nicht auf der Ehe zwischen Mann und Frau und sie sei auch nicht eine fundamentale Grundlage der gesamten Gesellschaft, wie dies Joseph Ratzinger einmal sah, erklärte der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred DONACK. "Wir Liberale haben ein völlig anderes Familienbild: Familie ist für uns nicht nur überall dort, wo Erwachsene dauerhaft Verantwortung für Kinder übernehmen, sondern auch dort, wo Erwachsene dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen.", erläutert Manfred DONACK "und das wäre sicherlich auch für einen Christen im Hinblick auf das Gebot der Nächstenliebe hoffentlich nachvollziehbar", hofft Manfred DONACK.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 11:16 Uhr
 
Bundesstiftung Magnus Hirschfeld PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Krönauer   
Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 10:00 Uhr

Der Bundesvorstand der Liberalen Schwulen und Lesben gratuliert den beiden liberalen Politikern, der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB und Michael Kauch MdB, die der Deutsche Bundestag heute in das Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gewählt hat.

Wir wünschen dem gesamten Kuratorium weise und gute Beschlüsse und eine erfolgreiche Arbeit in Bildung und Forschung von Diskriminierung Homosexueller.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 23:38 Uhr
 
Welt-Aids-Tag schärft unser Bewusstsein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Krönauer   
Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

Der Bundesvorstand der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) denkt anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember an die vielen Verstorbenen, Erkrankten und Infizierten von HIV und AIDS. Trotz Rückgangs der Neuinfektionen in Deutschland dürfen die gemeinsamen Anstrengungen von Politik und Gesellschaft im Kampf gegen das immer noch tödliche Virus nicht nachlassen.

Mehr Bewusstseinsbildung

„Trotz rückläufiger Zahlen bei den Neuinfektionen in Deutschland muss uns klar sein, dass sich immer noch Menschen mit Aids anstecken und die Krankheit immer noch nicht heilbar ist. Wir sind für unser Handeln zwar selbst verantwortlich, deshalb ist es aber auch so wichtig, das Bewusstsein zu schärfen, einen leichtfertigen Umgang mit dem Ansteckungsrisiko zu vermeiden.“, gibt der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred DONACK zu bedenken. Keine Medizin der Welt könne das Virus dauerhaft zerstören, aber Existenzen kann es dauerhaft vernichten, beklagt DONACK.

„Jede Neuinfektion ist eine zu viel. Darum muss hier weiter intelligent investiert werden", bekräftigt Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP).

Ansteckung von Kindern

In Deutschland wird die Zahl infizierter Kinder auf etwa 430 geschätzt. Doch die wachsende Nachlässigkeit im Umgang mit der Vorbeugung vor HIV gibt Anlass zur Sorge. Wir unterstützen daher die Absicht der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, die die Bedeutung der Prävention für Kinder und Jugendliche wieder stärker in den Fokus rücken will. „Die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft bedürfen dem größtmöglichen Schutz!“, fordert Manfred DONACK.

Osteuropa und Afrika in den Blickpunkt rücken

In Osteuropa und Afrika sind weiter rasant steigende Infektionszahlen zu verzeichnen. Wenn wir hier kein Umdenken in der Gesellschaft, bei den Betroffenen selbst, bei den Ärzten und in der Politik erreichen, ist eine Kehrtwende nicht in Sicht. 1,5 Millionen HIV-Positive gab es laut dem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vergangenes Jahr in Osteuropa und Zentralasien – mehr als dreimal so viele wie 2001. Wir fordern daher die internationalen Organisationen auf, mehr Aufklärungsarbeit in Osteuropa und Afrika zu leisten und bitten auch die Bundesregierung hier verstärkt tätig zu werden.

Circa 23 von weltweit 34 Millionen HIV-Positiven leben in Afrika. Auch sieben von zehn Neuinfizierten kommen aus dieser Region. Das Land mit den meisten Infizierten ist Südafrika (5,6 Millionen). Es besteht daher ein extrem hoher Bedarf an Aufklärung und Präventionsarbeit.

 
Liberale Schwule und Lesben sorgen sich um Homosexuelle in Russland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Krönauer   
Donnerstag, den 24. November 2011 um 00:00 Uhr
Der in das St. Petersburger Parlament eingebrachte und eindeutig homophobe Gesetzentwurf darf nicht verabschiedet werden. Die darin vorgesehenen Regelungen sind diskriminierend und widersprechen anerkannten Menschenrechten. Russland würde damit einen großen Schritt rückwärts gehen, dagegen müssen wir uns entschieden aussprechen, fordert der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred DONACK. Mit diesem Gesetz würden in der russischen Gesellschaft homofeindlichen Tendenzen Tür und Tor geöffnet, sorgt sich DONACK. Deshalb unterstützen die Liberalen Schwulen und Lesben MdB Marina Schuster (FDP) in ihrer Kritik an Russland und der Forderung an die Parlamentarier, diesen Gesetzentwurf am 30. November 2011 abzulehnen.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. November 2011 um 17:59 Uhr
 
Liberale Schwule und Lesben wählen neuen Bundesvorstand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Donack   
Samstag, den 19. November 2011 um 00:00 Uhr

manfredd

Frankfurt a. M. In ihrer ersten Bundesmitgliederversammlung wählten die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) am 13. November 2011 einen neuen Bundesvorstand und beschlossen Forderungen an die Partei und ihre Fraktionen im Bundestag und den Länderparlamenten.

Die Liberalen Schwulen und Lesben konnten bereits auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück blicken. Sowohl die Mitgliederzahl als auch die Präsenz vor Ort und in den Medien sind seit der Gründung in 2010 stetig ausgebaut worden, betonte der Bundesvorsitzende Manfred DONACK, der zudem auf die Gründung zahlreicher Landesverbände in vielen Bundesländern verwies.

Auf Vorschlag des Bundesvorstandes wurde die Satzung überarbeitet. Außerdem gab sich der Bundesverband eine Finanz- und Bundesschiedsordnung.

MdB Michael KAUCH (FDP) präsidierte die sehr gut besuchte Versammlung und zeigte sich erfreut über die stetig wachsende liberale Familie. Kauch bot LiSL weiterhin seine volle Unterstützung an, auch in der Frage der Anerkennung des Vereins als Vorfeldorganisation der FDP.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands (LSVD) war durch das Vorstandsmitglied Helmut Metzner vertreten, der sich den Glückwünschen zum erfolgreichen Start anschloss.

Der neu gewählte Bundesvorstand besteht aus neun Mitgliedern. Die erste Bundesmitgliederversammlung der Liberalen Schwulen und Lesben bestätigte den Bundesvorsitzenden Manfred DONACK im Amt. DONACK rief alle liberal denkenden Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung auf, den Verein „Liberale Schwule und Lesben“, aktiv zu unterstützen und Mitglied zu werden. Die Hauptaufgaben des neuen Bundesvorstands sieht DONACK im weiteren Wachstum des Bundesverbandes im Hinblick auf Mitglieder und Landesverbände und dem Ausbau der Programmatik. Manfred KRÖNAUER, der das Amt des Bundesschatzmeisters abgegeben hatte, wurde zum Stellvertretenden Bundesvorsitzenden mit dem Aufgabenbereich Presse gewählt. Armin GRABS nimmt weiter das Stellvertreteramt Organisation wahr und Bernd OSTERMAYER rückt vom Beisitzer zum Stellvertreter mit dem Aufgabenbereich Programmatik auf. Tino Pakusa ist zum neuen LiSL-Bundesschatzmeister gewählt worden.

Die vier Beisitzer Dr. Ulrike Lucas, Ralf Gion Fröhlich, Mark Stanitzki und Rolf Würz komplettieren den Bundesvorstand. Weitere Informationen zu den gewählten Vorstandsmitgliedern sowie Porträts sind auf www.lisl-deutschland.de abrufbar.

In ihrer ersten Resolution bedankt sich der Verband bei der FDP für das bisher Erreichte, insbesondere die rechtlichen Angleichungen im Beamtenrecht, bei Erbschaft- und Grunderwerbsteuer sowie bei der BaFöG-Reform. Der Bundesverband freut sich über die eingeleitete Errichtung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und wertet die Zusammensetzung des Kuratoriums der Stiftung als ein wichtiges Signal dafür, die Umsetzung des Stiftungsauftrages im engen Dialog mit dem Deutschen Bundestag und den Interessenverbänden zu gestalten.

Die im Koalitionsvertrag festgelegte Absicht, gleichheitswidrige Benachteiligungen im Steuerrecht abzubauen, muss mit aller Kraft vorangetrieben werden.

Der Bundesvorstand der Liberalen Schwulen und Lesben wird beauftragt, in Kooperation mit seinen Landesverbänden darauf hinzuwirken, dass beim nächsten Ordentlichen Bundesparteitag der FDP 2012 ein Antrag zur Vollendung der rechtlichen Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe vorgelegt wird, um die Beratung der damit im Zusammenhang stehender Fragestellungen (Adoptionsrecht, Situation von „Regenbogenfamilien“) zu ermöglichen und eine Berücksichtigung der Belange von Lesben, Schwulen, Bi- und Intersexuellen im Grundsatzprogramm zu erzielen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. November 2011 um 22:59 Uhr
 
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